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Natürlich kämpfen die beiden Disziplinen nicht miteinander, so wie auf dem Bild oben dargestellt. Statt dessen soll es folgend darum gehen, wann man sich für eine Psychotherapie und wann man sich besser für eine Hypnose entscheidet. Wichtig: Das Eine schließt das Andere keineswegs aus.

Ziel der der Hypnose ist es, Ihnen gezielt in ca. 3- 5 Sitzungen dabei zu helfen, Ihre Selbstheilungskräfte mit Hilfe Ihres Unterbewusstsein zu aktivieren. Hypnose ersetzt allerdings keine Psychotherapie. Gerade bei einer Vielzahl von psychischen Störungen ist eine Psychotherapie unbedingt zu empfehlen. Unter Umständen ist auch eine medikamentöse Behandlung erforderlich. Dies ist von einem niedergelassenen Arzt für Psychiatrie und Neurologie oder approbierten Psychotherapeuten zu prüfen. Hier sollte Hypnose dann (falls indiziert) lediglich begleitend eingesetzt werden. Bei bestimmten psychischen Störungen kann sich Hypnose sogar kontraproduktiv auswirken (z.B. Psychosen).

Fazit: Hypnose eignet sich als Mittel der Wahl, wenn man mit vergleichsweise (zu einer Psychotherapie) wenig Aufwand bzw. in kurzer Zeit z. B. mit Süchten wie dem Rauchen, PC-Spielsucht oder andere Süchte aufhören will oder Angstblockaden überwinden will. (siehe Anwendungsgebiete) Hypnose schafft aber keine tiefgreifenden Veränderungen und ist bei manifesten psychischen Erkrankungen keine Option. Hier sollte man eher einen niedergelassenen Psychotherapeuten oder Arzt für Psychiatrie konsultieren.

 

 

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